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	<title>Hormiga Viajera</title>
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	<description>Anne geht Weltwärts</description>
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		<title>Hormiga Viajera</title>
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		<title>Typisch Kolumbien</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 14:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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	</item>
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		<title>Problem- und Konfliktlösung</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 03:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurde ich Zeugin einer 1a Problemlösung kolumbianischer Art. Folgende Personen spielten hierbei eine Rolle: Don Fabio – Chef des nationalen Büros Maritza – Vertreterin der Abteilung „Damas Grises“ Catalina – Koordinatorin der Abteilung“ Damas Grises“ Martha – Vertreterin der Abteilung „ Freiwillige“ Luisa – Koordinatorin der Abteilung „ Rettungswesen“ Paola – Sekretärin Zwei Tage [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=508&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde ich Zeugin einer 1a Problemlösung kolumbianischer Art.</p>
<p>Folgende Personen spielten hierbei eine Rolle:<br />
Don Fabio – Chef des nationalen Büros<br />
Maritza – Vertreterin der Abteilung „Damas Grises“<br />
Catalina – Koordinatorin der Abteilung“ Damas Grises“<br />
Martha – Vertreterin der Abteilung „ Freiwillige“<br />
Luisa – Koordinatorin der Abteilung „ Rettungswesen“<br />
Paola – Sekretärin</p>
<p>Zwei Tage die Woche bin ich im Büro und arbeite Versicherungsanträge ab. Das ist eine ziemlich eintönige Arbeit aber seit Jule auch hier arbeitet und mir helfen soll, ist es zumindest unterhaltsam und wir schmieden immer die wildesten Reise- oder Wochenendpläne die ganz nach kolumbianischer Art dann meistens doch ins Wasser fallen.<br />
So kam es, dass mir Catalina vor drei Wochen einen dicken Ordner in die Hand gedrückt hatte in den kein einziges Blatt mehr gepasst hätte. Ich solle doch bitte eine Jahresanalyse erstellen, und so und so hätte das alles auszusehen wenn es fertig ist.</p>
<p>Da saß ich dann, habe aus den teilweise handschriftlichen Berichten alle Daten herausgelesen, Excellisten geschrieben und Grafiken erstellt. Und nach drei Wochen war der 35 Seiten lange Bericht fertig.</p>
<p><strong>Gestern um 8.30am</strong>: Catalina kommt auf mich zu, Maritza, ihre Chefin wäre unzufrieden mit der Analyse und ich solle bitte alles umändern.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>8.35 am</strong>: Ich bin frustriert, da sich die beiden Damen nicht von vorneherein abgesprochen haben aber ich mache mich daran die Listen und Statistiken zu verändern.</p>
<p><strong>9.00 am</strong>: Verzweiflung macht sich breit. Ich frage Luisa um Rat, da sie Excel perfekt beherrscht, ob sie vielleicht einen Trick für mich hat wie ich das ganze zeitsparend umändern kann. Sie sagt mir ich sei dafür nicht zuständig und ich müsse solche Arbeit gar nicht machen. Ich solle mit Martha reden.</p>
<p><strong>9.30am</strong>: Ich werde bei Martha vorgelassen, erkläre ihr meine Arbeit und berichte ihr von meiner Unzufriedenheit, dass sich Catalina und Maritza nicht einig waren und ich deswegen die Arbeit nochmal machen muss.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>11.00am</strong>: Paola kommt zu mir und erzählt mir, Martha würde mit Don Fabio reden.</p>
<p><strong>12.00am</strong>: Paola lässt mich wissen, dass die beiden soeben geredet hätten. Ob sich irgendwas ergeben hätte frage ich sie. Nein, das wisse sie nicht.</p>
<p><strong>14.00am</strong>: Paola sagt mir ich solle zu Don Fabio gehen. Erneut erzähle ich alles, er versichert mir, er würde mit Catalina reden.</p>
<p><strong>16.00am </strong>Pao lässt mich erneut wissen, dass jetzt eine allgemeine Sitzung ansteht in der ganz sicher das Problem angesprochen wird</p>
<p><strong>17.00am</strong>: Sie sind immernoch in der Sitzung, ich habe Feierabend und gehe.</p>
<p><strong>Heute um 8.07am</strong>: Ich komme ins Büro. Paola ist bereits da, und berichtet mir von der Sitzung. Don Fabio hätte das Thema angesprochen, Catalina wäre sich keiner Schuld bewusst, deswegen würde er heute mit Maritza reden.</p>
<p><strong>10.00am</strong> Paola lässt mich wissen, Don Fabio hätte Catalina und Maritza aufgetragen sich in Zukunft abzusprechen, wenn sie mir eine Aufgabe übertragen.</p>
<p>Ende der Geschichte: das ganze Büro war involviert, keiner bekam die Kritik zu spüren und das Problem ist gelöst.</p>
<p>So läuft das hier also in Kolumbien. Hat man ein Problem oder eine Kritik an einer Person anzubringen spricht man nicht mit ihr, sondern mit allen anderen. Diese wiederum kümmern sich darum, dass es bei jener Person ankommt.<br />
Handelt es sich um kleinere Dinge lässt man die Blume sprechen. So wie mein Gastvater der mir wochenlang die Autotür öffnete und schloss, weil ich sie zu fest zuschlug&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/horvia.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/horvia.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/horvia.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/horvia.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/horvia.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/horvia.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/horvia.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/horvia.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/horvia.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/horvia.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/horvia.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/horvia.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/horvia.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/horvia.wordpress.com/508/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=508&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zwischenbilanz 7 Monate</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 00:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Was?? Oh nein!! Schon wieder ein Monat rum? Ich kann es gar nicht fassen, dass ich noch vor 3 Monaten von meiner Mama, in der Küche meiner Gastmama, mit Spaghetti Bolognese und Kässpätzle bekocht wurde und das ganze in 4 Monaten schon wieder essen darf? Naja, das mag eine etwas negative Betrachtungsweise meines Jahres in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=486&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was?? Oh nein!! Schon wieder ein Monat rum?</p>
<p>Ich kann es gar nicht fassen, dass ich noch vor 3 Monaten von meiner Mama, in der Küche meiner Gastmama, mit Spaghetti Bolognese und Kässpätzle bekocht wurde und das ganze in 4 Monaten schon wieder essen darf?<br />
Naja, das mag eine etwas negative Betrachtungsweise meines Jahres in Kolumbien sein, aber am Essen kann man doch ziemlich viel abmessen.</p>
<p>Mal ehrlich. Mein Körperumfang ist um einiges größer geworden. Ich glaube sogar mein kleiner Zeh hat sich ein paar Pölsterchen geangelt. Dreist.<br />
Leider kann man nicht viel dagegen machen. Es ist einfach das kolumbianische Essen, wirklich sehr lecker und mit vielen frischen Zutaten, aber mit schrecklich vielen Kohlenhydraten. Kolumbianer schaffen es, ALLE erdenklichen Nahrungsmittel innerhalb einer Woche auf den Tisch zu bringen. Aber Nudeln gibt es sooft wie Kaviar in einem mittelständigen Haushalt.</p>
<p>Auch an unseren deutschen Männern hier geht das alles nicht spurlos vorbei. Nur dass sie die Gürtel eben enger schnallen können. Das ist doch gemein&#8230;</p>
<p>Nun ist also Halbzeit. Man sagt, dann hat man sich richtig eingelebt, man weiß wie der Hase läuft. Und es stimmt wirklich. Da denkt man noch am Anfang: &#8222;Ha! so funktioniert das also&#8220; und zwei Tage später muss man feststellen, dass es doch nicht so ist.<br />
So fuhr ich aus reinem Glück immer mit demselben Bus, bis ich erfahren musste, dass es davon zwei verschiedene Linien gibt, und der eine mich ganz wo anders hinbrachte. Und dann stand ich da irgendwo, ohne Orientierung, und hatte mir schon eingebildet nach 3 Monaten den totalen Durchblick zu haben. Pustekuchen.</p>
<p>Aber so langsam wurde es dann. Und jetzt kann ich definitiv sagen, ich bin angekommen, ich habe mich eingelebt, und der Hase läuft doch so wie ich es von ihm erwarte:</p>
<p>-  Ich habe meinen festen Platz in meiner Gastfamilie: Mich kann man um Geld anbetteln, man darf meinen Laptop benutzen, meine Kleider, Schuhe, Jacken und wenn es mal knapp wird auch meine Socken ausleihen und ich bin die, die immer das Licht anlässt. Man kennt eben seine Pappenheimer.</p>
<p>- Ich orientiere mich in dieser gewaltigen Stadt. Ich kenne die Straßennummern, die Buslinien und kann einschätzen wieviel ein Taxi von A nach B kostet. Und falls alle Stricke reißen habe ich mein persönliches GPS: Natalia Beltrán. Ein Anruf, kurze Durchgabe meines Standortes und sie hilft mir weiter.</p>
<p>- Mein Projekt habe ich mittlerweile auch durchschaut. Ich kann den Lästereien über Mitarbeiter folgen, sie haben gelernt wie man meinen Namen schreibt, Gesichter und Namen haben nun auch ihre Zuordnung gefunden, die Sicherheitsmänner wissen endlich, dass ich dort arbeite und die Kaffeefrau bringt mir morgens Kaffe und mittags Tee <strong>ohne</strong> Zucker.</p>
<p>- Es hat sich mit der Zeit ein richtiger Freundeskreis etabliert. Klein aber fein. Eine Handvoll Menschen die mir hier ans Herz gewachsen sind.<br />
Und die reichen vollkommen aus, denn in Kolumbien knüpft man schnell Kontakte und ist man mal in einem unbekannten Freundeskreis unterwegs gehört man ruck zuck dazu, wenn auch nur für einen Tag. Oder eben für die eine Nacht wenn man gemeinsam Party macht.</p>
<p>Und sonst noch? Ich hab meine argentinische Sprechweise ablegt und die kolumbianischen Wörter voll verinnerlicht, ich kenne die Lieder und kann sie mitsingen und ich übe mich immer noch daran die indirekete, unterschwellige Kritikform anzuwenden, was mir mit meiner deutschen Direktheit nach wie vor schwer fällt. Aber vielleicht wird daraus noch etwas bis ich gehe. Wer weiß! ?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/horvia.wordpress.com/486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/horvia.wordpress.com/486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/horvia.wordpress.com/486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/horvia.wordpress.com/486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/horvia.wordpress.com/486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/horvia.wordpress.com/486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/horvia.wordpress.com/486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/horvia.wordpress.com/486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/horvia.wordpress.com/486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/horvia.wordpress.com/486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/horvia.wordpress.com/486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/horvia.wordpress.com/486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/horvia.wordpress.com/486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/horvia.wordpress.com/486/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=486&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Kurioses über Kolumbien&#8220; Teil I</title>
		<link>http://horvia.wordpress.com/2011/04/13/kuriose-daten-kolumbien-teil-i/</link>
		<comments>http://horvia.wordpress.com/2011/04/13/kuriose-daten-kolumbien-teil-i/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 00:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal kommt eine kleine Abwechslung zu den vielen Reiseberichten. Die sind ja immer ganz schön zu lesen aber jetzt möchte ich euch etwas lustiges präsentieren. Neulich hab ich mal wieder in Lenas Blog geschnüffelt, die gibt sich nämlich richtig viel Mühe Kolumbien in die Wohnzimmer ihrer Leser zu bringen. Und macht das auch noch richtig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=456&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal kommt eine kleine Abwechslung zu den vielen Reiseberichten. Die sind ja immer ganz schön zu lesen aber jetzt möchte ich euch etwas lustiges präsentieren.</p>
<p>Neulich hab ich mal wieder in Lenas Blog geschnüffelt, die gibt sich nämlich richtig viel Mühe Kolumbien in die Wohnzimmer ihrer Leser zu bringen. Und macht das auch noch richtig lustig. Die jedenfalls hat jetzt nach ihren ersten 2 Monaten eine Liste mit &#8222;Unnützes Wissen Kolumbien&#8220; rausgebracht.</p>
<p>Und da dachte ich mir, die Idee klau ich ihr einfach. <strong>DANKE</strong>! Wär ich alleine ja nie drauf gekommen. Und da ich  nun schon ganze 7 Monate hier bin, müsste doch eigentlich etwas zusammenkommen. Und das tat es auch.</p>
<p>Hier präsentiere ich euch also:</p>
<p><strong>Kurioses über Kolumbien Teil I</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<ol>
<li> Kolumbien ist ein Kaffeeland. Trotzdem hat man mehr Chancen einen  Schönheitssalon zu finden als ein einfaches Café.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</li>
<li>Morgens und abends um 6 Uhr wird die kolumbianische Hymne gespielt.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</li>
<li>Schnupfen ist eine Allergie und keine Krankheit. Daher verschreibt der Doktor ein Antiallergikum.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</li>
<li>Jeder Kolumbianer kennt die meist 11-stellige Nummer seines Personalausweises auswendig: 96080410341.<br />
Bei Einkäufen wird diese häufig abgefragt.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</li>
<li>Es gibt tausend Begrüßungsformen aber allenfalls eine Antwort.<br />
- „Hola, cómo estás? Cómo te ha ido? Qué más? Qué me cuentas? Cómo te fue? Q´hubo? “<br />
- “Bien.“<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</li>
<li>Supermärkte, Metzgereien,  Gemüsehändler und Mc Donalds haben einen Lieferservice.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</li>
<li>„Chau“ (Tschüss) sagt man nur zu Familie und Freunden oder guten Bekannten.  „Hasta Luego“ (Bis später) sagt man dagegen zu Unbekannten sowie Taxifahrern.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</li>
<li>Kolumbianern ist es unverständlich wenn beim Italiener Lasagne mit Brot serviert wird. Aber auf denselben Teller dürfen Reis, Kartoffeln, Kochbanane und Yuca kommen.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</li>
<li>Männer haben manikürte Hände.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</li>
<li>Eine Packung „gemahlener Kaffee“ im Supermarkt kostet 7.270$. Die kleinste kolumbianische Währung sind 50$. Dreist oder?</li>
</ol>
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		<title>Reisebericht Teil 3: Cartagena und Karibik</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 21:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Cartagena Am Vormittag des 5. Januars ging es wieder auf den Flughafen El Dorado, dessen Grund für die Namensgebung wir nun kannten, und setzten uns in den kleinen Flieger der uns nach “Cartagena de Indias” an die Karibik bringen sollte. Noch auf der Rollpiste mit Blick aufs Meer wurden uns 35 Grad angekündigt die uns [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=381&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cartagena</strong></p>
<p>Am Vormittag des 5. Januars ging es wieder auf den Flughafen El Dorado, dessen Grund für die Namensgebung wir nun kannten, und setzten uns in den kleinen Flieger der uns nach “Cartagena de Indias” an die Karibik bringen sollte.</p>
<p>Noch auf der Rollpiste mit Blick aufs Meer wurden uns 35 Grad angekündigt die uns beim Aussteigen die Kleider am Körper kleben liessen. Während uns sofort der Schweiss auf die Stirn trat, konnten die aus Bogotá zurückgekehrten Costeños wohl gerade eben so ihre Dauer-Gänsehaut loswerden und liessen sogar ihre Pullover an, während sie am Fliessband standen und auf ihre Koffer warteten.</p>
<div id="attachment_382" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-382" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/p1060552/"><img class="size-full wp-image-382" title="P1060552" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/p1060552.jpg?w=590&#038;h=442" alt="Wir sind an der Karibikküste!!!" width="590" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">Wir sind an der Karibikküste!!!</p></div>
<p>Draussen vor dem winzigen Flughafengebäude packten wir die Koffer in das einzige geräumige Taxi das auffindbar war und liessen uns zu unserem Apartment für die Tage in Cartagena bringen. Für gerade mal 5 Häuserblöcke wollte der Taxifahrer dann ganze 10.000$ (ca.4€) haben obwohl es höchstens 3.000$ gekostet hätte, schliesslich habe er uns auch mit den Koffern geholfen, die ja nun wirklich sehr schwer gewesen wären. Naty wollte noch diskutieren, aber da hatte mein Vater schon den Schein gezückt und der Taxifahrer war hinterm Lenkrad verschwunden.</p>
<p>Der horrende Taxipreis, den wir gerade gezahlt hatten und für den wir uns wirklich ärgerten war ganz schnell vergessen als wir unser Apartment betraten und feststellten, dass wir einen gigantischen Blick auf das Meer hatten.</p>
<div id="attachment_383" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-383" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/p1000402/"><img class="size-full wp-image-383" title="P1000402" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/p1000402.jpg?w=590&#038;h=442" alt="Sonnenuntergang von unserem Balkon" width="590" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang von unserem Balkon</p></div>
<p>Am nächsten Tag standen wir früh auf um nun Cartagena und sein Altstadtzentrum kennenzulernen.</p>
<p>Cartagena de Indias, oder kurz Cartagena, liegt direkt am Meer. Eine grosse Mauerbefestigung umgibt den Altstadtkern und wird nur noch mit einer Strasse vom Strand getrennt.</p>
<p>Cartagena mauserte sich während der Kolonialzeit zum wichtigsten Handelsdrehkreuz der Karibik. Hier trafen die Reichtümer aus allen Ecken des Kolonialreiches ein. Silberbarren aus Bolivien, Gold aus Peru und dem Chocó, Smaragde aus Muzo gingen durch die Hände der stets reicher werdenden Kaufleute. Somit wurde die Stadt zum Angriffspunkt für Piraten die entweder auf eigene Faust oder auf Befehl der englischen Krone die Stadt immer und immer wieder angriffen. Wer ein Fan von “Fluch der Karibik” ist, kann sich mit Leichtigkeit Captain (!) Jack Sparrow durch die Strassen wankend vorstellen. So furchteinflössend er aber auch mit seiner Black Pearl wirken mochte, spätestens nachdem die Bewohner Cartagenas ihre Stadt mit dem 11km langen Stadtwall, der Wehranlage San Felipe, und den zwei Forts an der Einfahrt zur Bucht befestigten, wäre wohl auch einem “so grossen Piraten” wie ihm die Lust vergangen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-415" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/cartagena_de_indias6/"><img class="alignnone size-full wp-image-415" title="cartagena_de_indias6" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/cartagena_de_indias61.jpg?w=500&#038;h=332" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p>In der Altstadt stehen imponierende alte Herrenhäuser. Sie zeugen vom Reichturm der Kaufleute. Die meisten von ihnen sind Festungen mit massiven Mauern und Türmen, von denen sich die Stadt überblicken lässt. Typisch für diese Häuser sind die langen hängenden Holzbalkone im zweiten Stock und die bunt bemalten und wild berankten Fassaden. Die Straßen sind sehr schmal sodass gerade zwei Pferdekutschen aneinander vorbeipassen würden aber sie geben der Stadt einen heimeligen Flair.<br />
<a rel="attachment wp-att-408" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/cartagena-indias/"></a><a rel="attachment wp-att-408" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/cartagena-indias/"><img class="alignnone size-full wp-image-408" title="cartagena-indias" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/cartagena-indias.jpg?w=350&#038;h=467" alt="" width="350" height="467" /></a></p>
<p>Berühmt und wirklich sehenswert ist auch der ehemalige Sklavenmarkt auf dem das &#8222;schwarze Gut&#8220; direkt aus Afrika engeliefert und an die Kaffe-Plantagen Besitzer verkauft wurde oder nach dem Erwerb in andere karibische Staaten verschifft wurde.</p>
<p>Den Vormittag verbrachten wir damit durch die schönen Straßen Cartagenas zu schlendern, uns hier und dort einen frisch gemachten Fruchtcocktail zu gönnen, den Verkäufern auf der Straße zuzusehen und einfach das karibisch, kolumbianische Flair in uns einzusaugen.</p>
<p>Die Sonne stieg auf ihrern Höchstpunkt und wir beschlossen und in den Stadtpark zurück zu ziehen und den Schatten etwas zu genießen.<br />
Wir mussten jedoch feststellen dass wir uns nicht einfach so wie in jedem anderen deutschen Park ein ruhiges Plätzchen suchen konnten. Hier wurde das Schattenreich von allerhand Tieren beherrscht.<br />
So entdeckten wir erst nach einiger Zeit die Affenfamilie auf dem Baum über uns, die Eichhörnchen die zwischen den Ästen rumsprangen und die Leguane die auf der Wiese zu Scharen rumlagen.</p>
<div id="attachment_418" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-418" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/p1000446/"><img class="size-full wp-image-418" title="P1000446" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/p1000446.jpg?w=590&#038;h=442" alt="Die Affenfamilie" width="590" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">Die Affenfamilie</p></div>
<p>Nachdem die Temperaturen wieder etwas fielen erkundeten wir noch den alten Hafen in dem immer noch alte Fragatten vorliegen und fuhren zur Wehranlage San Felipe um uns einmal anzuschauen was von seiner Erbauung an die Stadt in Ruhe schlafen ließ.</p>
<p>Hier noch ein paar weitere Eindrücke von Cartagena:</p>
<a href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/#gallery-2-slideshow">Anklicken um </a>
<p><strong>Islas del Rosario und Isla Barú</strong></p>
<p>Am nächsten Tag standen wir früh auf und fuhrem zum Hafen. Von dort ging unsere Bootstour los die wir am Vortag spontan gekauft hatten.</p>
<p>Mit 25 weiteren Fahrgästen saßen wir dann in einem kleinen Speedboot, dass uns durch den Hafen, vorbei an den beiden Forts raus aufs offene Meer brachte während unser Touristenführer mit ein paar interessante Daten und Fakten über Cartagenas Geschichte zur guten Stimmung beitrug.</p>
<p>Vorbei an der ersten Insel kamen uns jugendliche Eingeborene in ihren Einbäumen entgegen die sich wegen ihrer schlechten Lebensumständen etwas ganz besonderes haben einfallen lassen:<br />
Wenn wir Touristen Geld ins Wasser warfen tauchten sie der Münze hinterher. Beim Auftauchen schoben sie die Münze in den Mund. Am Ende wurde &#8222;asugespuck&#8220; und der Gewinn erzählt.</p>
<div id="attachment_436" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-436" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/p1000473/"><img class="size-full wp-image-436" title="P1000473" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/p1000473.jpg?w=590&#038;h=442" alt="abgetaucht..." width="590" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">abgetaucht...</p></div>
<p>Weiter ging auf unserem kleinen Bötchen, immer weiter hinaus vorbei an zig Inseln und Inselchen die mal größer mal kleiner, mal bebaut oder unbebaut an uns vorbei rauschten.<br />
Daher auch der Name, rief gleich unser Moderator über das Motorenbrummen hinweg. Die Spanier hätten damals die Hände über ihren Köpfen zusammen geschlagen als sie diese vielen Inseln entdeckten. Wie sie sich denn so viele Namen ausdenken sollen. Die würden ja wie Perlen eines Rosenkranzen aneinander gereiht liegen. Ach, lasst sie doch einfach Inseln des Rosenkranzes nennen. Bitteschön. Da hätten wirs. Islas del Rosario.</p>
<div id="attachment_439" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-439" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/p1060629/"><img class="size-full wp-image-439" title="P1060629" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/p1060629.jpg?w=590&#038;h=331" alt="Leider bei etwas bevölktem Wetter" width="590" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">Leider bei etwas bevölktem Wetter</p></div>
<div id="attachment_440" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-440" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/isla-del-rosario/"><img class="size-full wp-image-440" title="isla del rosario" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/isla-del-rosario.jpg?w=590&#038;h=392" alt="und so sieht es bei Sonnenschein aus" width="590" height="392" /></a><p class="wp-caption-text">und so sieht es bei Sonnenschein aus</p></div>
<p>Nun kam die große Frage auf uns zu. Wir hatten die Möglichkeit Schnorcheln zu gehen oder in das Aquarium. Beides gleichzeitig ging nicht. So entschieden Naty und ich die lieben Fischchen lieber in freier Wildbahn zu betrachten als hinter irgendwelchen Fensterscheiben während meine Eltern sich für letzeres entschieden.<br />
Und nach Beteuerung, dass wir auch wirklich schwimmen können wurden wir zugelassen. Die zwei kleinen Mädchen&#8230; Man man wir spielen hier keine Babysitter, damit das klar ist. Si Señor.</p>
<p>Leider wurde das Wetter etwas rauer und der Sand wurde aufgespült aber wir konnten trotzdem ein paar Fische erhaschen. Die Fotos sind nur leider etwas naja&#8230; sandfarben eben.</p>
<div id="attachment_443" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-443" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/p1000531/"><img class="size-full wp-image-443" title="P1000531" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/p1000531.jpg?w=590&#038;h=442" alt="Korallen" width="590" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">Korallen</p></div>
<div id="attachment_444" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-444" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/p1000509/"><img class="size-full wp-image-444" title="P1000509" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/p1000509.jpg?w=590&#038;h=442" alt="die zwei Badenixen" width="590" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">die zwei Badenixen</p></div>
<p>Wieder im sicheren Boot und mit der vollständigen Besatzung ging es weiter zur letzten Station unseres Ausfluges. Zur größten Insel, Isla Barú mit ihrem wunderschönens &#8222;weißen Strand&#8220;, Playa Blanca.<br />
Dort wurden wir abgesetzt. Wir konnten den Rest des Tages am Strand liegen und zu Mittag essen. Ein typisch karibisches Gericht: frittierter Fisch mit Reis, frittierten Kochbananen und Salat.</p>
<div id="attachment_447" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-447" href="http://horvia.wordpress.com/2011/04/09/reisebericht-teil-3-cartagena-und-karibik/baru6/"><img class="size-medium wp-image-447" title="Baru6" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/04/baru6.jpg?w=300&#038;h=224" alt="Playa Blanca" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Playa Blanca</p></div>
<p>Leider ist auch dieses Foto wieder aus dem Internet weil ab dem Zeitpunkt der Akku schlapp gemacht hat. Aber zählt ja trotzdem. Wir waren immerhin da!</p>
<p>Auf der Rückfahrt war das Wetter dann so schlecht, dass wir eine richtig raue Fahrt hatten und hinter jeder Welle richtig absackten. Das war für die einen der krönende Abschluss, für andere dagegen gar nicht.<br />
Ich für meinen Teil fand es richtig spannend und es war ein sehr gelungener Tag!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/horvia.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/horvia.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/horvia.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/horvia.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/horvia.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/horvia.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/horvia.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/horvia.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/horvia.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/horvia.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/horvia.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/horvia.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/horvia.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/horvia.wordpress.com/381/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=381&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Reisebericht Teil 2: Eldorado</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 01:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Tage waren nun vergangen seit meine Eltern das erste Mal lateinamerikanischen Boden betreten hatten. Das neue Jahr hatte begonnen, Bogotá hatte alles gegeben seine neuen Gäste zu beeindrucken und das Goldmuseum hatte uns eine interessante Idee gegeben. Das Goldmuseum beschäftigt sich unter anderem mit den Fundstücken aus den umliegenden Lagunen in der Nähe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=363&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Tage waren nun vergangen seit meine Eltern das erste Mal lateinamerikanischen Boden betreten hatten. Das neue Jahr hatte begonnen, Bogotá hatte alles gegeben seine neuen Gäste zu beeindrucken und das Goldmuseum hatte uns eine interessante Idee gegeben.</p>
<p>Das Goldmuseum beschäftigt sich unter anderem mit den Fundstücken aus den umliegenden Lagunen in der Nähe Bogotás. Die sagenumworbenen Geschichten des Eldorados die die Eroberer nach ihrer Rückkehr aus der neuen Welt erzählten berichten von einem riesigen Goldschatz der Indianer. Nach genaueren Untersuchen vermutet man, dass die Laguna de Guatavita Schauplatz dieser Sage sein könnte.</p>
<div id="attachment_366" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-366" href="http://horvia.wordpress.com/2011/03/24/reisebericht-teil-2-eldorado/goldmuseumimage/"><img class="size-medium wp-image-366" title="goldmuseumimage" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/03/goldmuseumimage.jpg?w=300&#038;h=232" alt="" width="300" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Goldbarke die das Ritual des Opferung darstellt -gefunden in der Nähe der Laguna de Guatavita</p></div>
<p>An einem schönen sonnigen Tag machten wir uns also gemeinsam, meine Gastschwester Naty, meine Eltern und Toni der extra aus Girardot kam, auf den Weg den Spuren der großen Eroberer zu folgen und das Eldorado zu suchen.<br />
Die Suche beschränkte sich allerdings nur auf das Finden des richtigen Busses der uns in das Dörfen Guatavita bringen sollte, und nach kurzem Nachfragen wurden wir gleich in den Richtigen hineinverfrachtet gemeinsam mit 20 anderen Passagieren die wiederum gar nicht wie Goldjäger aussahen sondern eher wie Bauern, die ihre neuen Einkäufe aus der Stadt nach Hause bringen wollten.</p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-369" href="http://horvia.wordpress.com/2011/03/24/reisebericht-teil-2-eldorado/img_0808/"><img class="size-medium wp-image-369" title="IMG_0808" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/03/img_0808.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Guatavita</p></div>
<p>In Guatavita angekommen stiegen wir gleich in den nächsten kleinen Touristenbus um, der jedoch wegen Mangel an Sitzplätzen noch schnell mit Hockern aus dem kleinen Kiosk gegenüber ausgestattet wurde – und los ging die Fahrt.<br />
Über enge kurvige Straßen tuckerten wir dann hinauf, der Lagune entgegen, tuck tuck tuck, vorbei an anderen kleinen Seen und Weidelandschaften die ein bisschen an die Alpen erinnerten tuck tuck tuck, schön wackelig auf den Hockern rumschauckelnd, tuck tuck tuck und WRUUUUMPS!!!! Es tat einen riesen Schlag, der Bus stand still und es kam eine riesige Rauchwolke unter der Kühlerhaube hervor. Na Super. Von jetzt an zu Fuß.<br />
Zum Glück war der Eingang nicht weit weg. Wir gaben unseren Rucksack ab und folgten unserem Reiseleiter der uns von nun an alles erklären sollte.<br />
So liefen wir also über kleine Trampelwege den Berg hinauf, immer noch in Richtung Laguna während wir mit Informationen zu den Muiscas Indianern gefüttert wurden, sodass wir uns auch gleich wie solche fühlten.  Und dann waren wir da: Wir standen auf einem riesigen Krater und schauten hinab in ein tiefes mit Wasser gefülltes Loch. Die Laguna de Guatavita. Das Eldorado.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-370" href="http://horvia.wordpress.com/2011/03/24/reisebericht-teil-2-eldorado/img_0910/"><img class="aligncenter size-large wp-image-370" title="IMG_0910" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/03/img_0910.jpg?w=1024&#038;h=768" alt="Ausblick auf die Laguna de Guatavita" width="1024" height="768" /></a></p>
<p>Damals noch vor der Eroberung hatten die Muiscas ihren Göttern Gold geopfert. Sie sahen das Wasser als Verbindung zwischen Erde und Unterwelt an. Wenn die Götter also besänftigt werden mussten, brachten die Muiscas ihre Goldschmiedereien zur Laguna und warfen es in die Tiefen des Wassers.  Man kann die Mengen an Gold also nur erahnen die sich dort unten im Laufe der Muisca Epoche angesammelt haben muss. Dasselbe dachten sich auch viele „Weiße“ die vom Goldrausch gepackt wurden und versuchten dem hab haftzu werden.</p>
<p>Dabei gab es drei Versuche: 1545 versuchten zwei Spanier mit Kürbisschalen das Wasser abzuschöpfen. Der Wasserspiegel fiel um 3m und gab einige Münzen und Goldgegenstände frei.<br />
1580 versuchte ein weiterer „Weißer“ mit ca 8.000 Indianern den See trocken zu legen. Sie „schnitten“ das Seeufer auf, konnten den Wasserspiegel um 20m senken doch dann stürzten die Wände ein und blockierten den Abfluß.<br />
1898 schaffte ein Brite einen Abfluß zu legen und den See komplett trocken zu legen. Allerdings trocknete die Sonne die meterdicke Schlammschicht aus, diese verstopfte den Abfluß und der See füllte sich wieder mit Wasser.</p>
<p>Welch ironische Zufälle, dass es keinem gelang an das Gold heranzukommen. Vielleicht wollten die Muisca-Götter ihre Opfergaben nicht hergeben….</p>
<p>Wir jedenfalls umrundeten gemütlich den halben See, genossen den Ausblick auf das Eldorado und machten uns nach einiger Zeit wieder auf den Weg nach unten.<br />
Und wie wir so liefen kam uns der Verdacht, dass wir an einer ganz anderen Stelle auskommen würden als wir losgelaufen waren. Und was war mit unseren Rucksäcken die wir am Eingang gelassen hatten? Wo waren wir überhaupt?</p>
<p>Und dann sahen wir den Bus, natürlich ein neuer, der Alte hatte ja unterwegs schlapp gemacht, aber immer noch mit derselben Besetzung die schon seit 1 STUNDE geduldig auf uns wartete und uns freudig zuwinkte als wir in Sichtweite kamen. Nun war es schon peinlich genug, dass wir ollen Turis wieder den kompletten Zeitplan durcheinander brachten, aber jetzt auch noch erwähnen zu müssen, unsere Rucksäcke würden am Eingang liegen war wirklich die Krönung.</p>
<p>Da wir uns aber glücklicherweise in Kolumbien aufhalten, ist nichts ein Problem und der neue Busfahrer fuhr uns zum Eingang unter ständiger Wiederholung, dass er Touristen immer von Anfang an sagen würde wie der Rundgang ablief, und wir ja nichts dafür könnten, dass sein Kollege das eben versäumt hätte. Es sei schließlich sein Kollege gewesen der uns gefahren hätte und nicht er, er könne immerhin Englisch, und es sollten überhaupt alle froh sein, dass Touristen in das Land kämen, und man könnte uns wirklich nicht böse sein, wir würden ja auch nichts verstehen, das sei doch überhaupt kein Problem wieder zum Eingang zu fahren, und eine Stunde Verspätung hat doch wohl eher kolumbianischen Charakter als amerikanischen oder englischen oder französischen oder was auch immer wir denn seien, völlig egal, Touristen eben die nichts verstehen…..</p>
<p>Und so ging es weiter bis wir wieder im Dorf ankamen, froh darüber, dass wohl keiner bemerkt hatte, dass wir sehr wohl spanisch verstehen und sogar eine waschechte Kolumbianerin dabei hatten. Aber somit konnten wir uns wenigstens in Unschuld währen…</p>
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		<title>Reisebericht Teil 1: Elterlicher Besuch und Bogotá</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 03:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo meine Lieben, Nach einer langen Schreibpause wegen der zweimonatigen Weihnachtsferien, der Anreise und Abreise meiner Eltern und der erneute Arbeitsbeginn haben mich etwas faul werden lassen. Nun ist meine Lust aber wieder erwacht, da ich von Blogberichte und Rundmails aus aller Welt förmlich überflutet werde (nicht wahr Verena! ) und das schwer an meinem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=302&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo meine Lieben,</p>
<p>Nach einer langen Schreibpause wegen der zweimonatigen Weihnachtsferien, der Anreise und Abreise meiner Eltern und der erneute Arbeitsbeginn haben mich etwas faul werden lassen. Nun ist meine Lust aber wieder erwacht, da ich von Blogberichte und Rundmails aus aller Welt förmlich überflutet werde (nicht wahr Verena! ) und das schwer an meinem Gewissen nagt.<br />
Aber eins nach dem Andern.</p>
<p><strong>Bogotá</strong></p>
<p>Kurz nach Weihnachten, über das ich beschämenderweise kein einziges Wort verloren habe, kamen am 26. Dezember meine Eltern am Flughafen El Dorado an. Auch hier war mir die Namensgebung wieder ein absolutes Rätsel, was möglichweise daran liegen kann, dass der Internationale Teil neu gebaut wird und daher alles andere als golden aussieht. Wie ich aber später herausfinden sollte befindet sich das (vermutlich) echte mythenumwobene Eldorado genau hier in Kolumbien und gar nicht soweit entfehrnt von Bogotá. Also ist der Name vielleicht doch nicht zu weit hergeholt.  Aber nun zurück.<br />
So fuhren wir also am 26.Dezember abends zum Flughafen, bereit meine Eltern mit einem riesigen selbstgebastelten Willkommensplakat zu begrüßen und in Belgeitung eines Onkels der sein Auto für den imensen Koffertransport meiner Eltern zur Verfügung stellte. Immerhin sollten es 4 große Koffer á 20 kg sein, die NIE unter KEINEN Umständen in das Auto meiner Gastfamilie gepasst hätten.</p>
<p>So standen wir also alle dort, direkt vor dem Eingang, Plakat in Position gebracht, uns vergewissert dass alle eine gute Sicht hatten und dann hieß es warten&#8230; denn die Lufthansa Maschine musste in Frankfurt enteist werden  und hatte somit zwei Stunden Verspätung.<br />
Und dann war es soweit, meine Eltern kamen durch die große Schiebetür, alle waren völlig aufgelöst und am weinen: Meine Schwester Naty, weil sie IHRE Gasteltern seit vier Jahren nicht mehr gesehen hatte, MEINE Gastfamilie, weil sie endlich meine Eltern kennenlernen durften, ich weil ich froh war sie wieder zu sehen, und mein Onkel &#8211; naja wohl eher aus Solidarität. Und dann! Dann mussten wir feststellen dass wir die Kamera vergessen hatten&#8230;.</p>
<div id="attachment_303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-303" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1010242/"><img class="size-medium wp-image-303" title="P1010242" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1010242.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Willkommensplakat mit Natys winzigem Schönheitsfehler. Aber man verzeih ihr, vier Jahre ist doch eine lange Zeit" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommensplakat mit Natys winzigem Schönheitsfehler. Aber man verzeih ihr, vier Jahre ist doch eine lange Zeit</p></div>
<p>Noch am selben Abend, nach der inneren Uhr meiner Eltern war es bereits 2Uhr nachts, fuhren wir sie ins Hotel Deco im Zentrum. Auf dem Weg erlitten sie den ersten Schock: wir fuhren durch menschenleere Straßen weil auch am zweiten Weihnachtsfeiertag jeder daheim bleibt und dazu noch durch eine sehr arme Gegend die bei Nacht noch ärmlicher und beängstigender aussieht.<br />
Aber im Hotel angekommen durften sie aufatmen. Gemütlicher europäischer Flair mit original IKEA-Einrichtung unter italienischer Führung. Dort haben wir dann die zwei Jetlag-Müden glücklich und zufrieden ihrem Schlaf überlassen.</p>
<p>Am nächsten Tag trafen Naty und ich meine Eltern auf der Dachterrasse des Hotels an. Bei Sonnenschein genossen sie die ersten warmen Strahlen nach dem langen und kalten Winter dem sie gerade entflüchtet waren.</p>
<div id="attachment_305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-305" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000080/"><img class="size-medium wp-image-305" title="P1000080" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000080.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mediterranes Flair hoch über Bogotá</p></div>
<p>Um das gute Wetter gleich zu nutzen beschlossen wir auf den Montserrate zu gehen, um die gute Aussicht zu nutzen, denn in Bogotá weiß man nie was einem das Klima bringt. Wir verabredeten uns mit dem Rest meiner Gastfamilie und machten uns zu Fuß auf den Weg. Das sollte sich allerdings als große körperliche Herausforderung für meine Eltern herausstellen da sie nicht nur dem Klimawechsel sondern auch dem Höhenunterschied ausgesetzt waren.  Wir gingen es aber mit der nötigen Langsamkeit an, denn auch kleine Schritte führen bekanntlich zum Ziel.</p>
<p>Als wir oben auf dem Gipfel aus der Gondel schweizer Herstellung stiegen (Na, wer sonst als die Schweizer würden dafür in Frage kommen?)<em> </em>, waren auch sie, wie schon so viele andere Besucher einfach nur begeistert von der Aussicht.</p>
<div id="attachment_306" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-306" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1060377/"><img class="size-medium wp-image-306" title="P1060377" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1060377.jpg?w=300&#038;h=168" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Darf ich vorstellen? Papa und Bogotá. </p></div>
<p>Einmal die Aussicht genossen haben wir uns daran gemacht gleich mal damit anzufangen meinen Eltern zu zeigen was es hier alles gibt, hier in Colombia. Am besten fängt man damit hinter der Kirche Montserrate an. Da gibt es nämlich eine wunderschöne kleine Einkaufstraße mit typischen Ständen wo man so allerlei seltsame Dinge bekommt.<br />
Neben BIO(!!!) Koka-Blättern, Kokatee und gerösteten Ameisen haben wir erstmal Canelazo gekauft. Das ist ein Getränk aus Wasser mit Panela (Eine Paste die aus Zuckerrohr hergestellt wird und zu den Grundnahrungsmitteln Kolumbiens gehört) einem Schuss Aguardiente (Zuckerrohrschnaps, das alkohlische Getränk Nr.1) und gewürzt mit ein bisschen Zimt. Dieses Getränk ist übrigens an JEDER Ecke in Bogotá erhältlich und für gerade mal 1€ eine billige Methode sich zu betrinken.</p>
<div id="attachment_311" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-311" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000150/"><img class="size-medium wp-image-311" title="P1000150" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000150.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">El canelazo</p></div>
<div id="attachment_316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px">&nbsp;</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-316" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000152/"><img class="size-large wp-image-316" title="P1000152" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000152.jpg?w=1024&#038;h=768" alt="" width="1024" height="768" /></a><p class="wp-caption-text">vorne: Mama, Papa, Naty, Ich, Daniel. hinten: Gastpapa José, Andrés</p></div>
</dt>
</dl>
</div>
<p>Gegen später fuhren wir wieder nach Hause. Denn es gab noch etwas sehr sehr wichtiges. Beschehrung!!!!! Meine Eltern hatten nämlich einen ganzen Koffer an Weihnachtsgeschenken dabei, die alle ausgepackt werden wollten. Und ich war natürlich ganz besonders scharf auf die Süßigkeiten. Denn wenn man einmal sein ganzes Leben an deutsche Schleckerein gewohnt ist haut einen das kolumbianische Colombina-Bonbonbun-Süßzeug nicht gerade vom Hocker. Und schon gleich gar nicht die Schokoladen.</p>
<div id="attachment_323" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-323" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/img_1961/"><img class="size-medium wp-image-323" title="IMG_1961" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/img_1961.jpg?w=300&#038;h=168" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Hanuta, Lindt, Spekulatius, Lebkuchen, Leibnitz, Toffifee etc... alles was mein Herz begehrte =)</p></div>
<p>In den darauf folgenden Tagen haben wir ein bisschen Bogotá erkundet und die dem ein oder anderen von euch bereits bekannten Ort besucht wie die Candelaria, das Museo Nacional, den Botanischen Garten, haben uns den Wachenwechsel angesehen, waren auf dem Zentralplatz Bolívar und haben das berühmte Goldmuseum betreten. Es beherbergt die Weltgrößte Goldsammlung, und ich hab wirklich noch nie in meinem Leben soviel Gold auf einem Fleck gesehen. Dort sind wir auch dem &#8222;Eldorado&#8220; zum ersten Mal über den Weg gelaufen, aber davon werde ich euch später erzählen.<br />
Als Finale unsere Museum-Touristen- Tour stand das Botero Museum. Ein Kolumbianischer Künstler hat all seine Werke diesem Museum gespendet und dank ihm kann man es so oft und so lange besuchen und sich die  &#8222;wuchtigen&#8220; Gemälde anschauen. Denn wuchtig sind sie wahrhaftig. Botero hat liebend gerne Alltagssitutionen dargestellt, aber auf eine Weise die zum schmunzeln anregt. Ein Kunstbanause würde auf den ersten Blick feststellen dass alle Persönlichkeiten auf seinen Gemälden schlicht und ergreifend FETT sind. Würde man sie aber durch die Augen eines Künstlers oder eines Kunststudenten betrachten würde man sofort erkennen, dass sie lediglich BREIT sind &#8211; versteht sich von alleine, oder? Ich bleib beim Banause und behaupte sie sind FETT!</p>
<div id="attachment_326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-326" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000064/"><img class="size-medium wp-image-326" title="P1000064" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000064.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;El Estudio&quot;</p></div>
<p>Eine Kopie dieses Bildes hat übrigens später den Weg nach Deutschland angetreten und hängt nun, geht es nach meinem Vater, bei uns auf dem Gästeklo. Geht es nach meiner Mutte findet es höchsten Platz HINTER einem Schrank. Wo es letztenendes hinkam weiß ich nicht ;)</p>
<p><strong>Puente Boyacá</strong></p>
<p>Eines Mittags saßen wir in unserem Wohnzimmer auf den Sofas umgeben von bestickten und glitzernden Brokatkissen, zwischen unseren Füßen lungerte Rocky der vor lauter Langeweile auch schon die Ohren hängen ließ und überlegten uns ob wir den Rest des Tages in einem weiteren Shoppingcenter, der Scheinwelt der Kolumbianer, verbringen sollten, ob es lohnenswert wäre sich in einen Kinosessel zu kuscheln oder ob wir einfach einen Familienabend machen sollten und Parqués (kolumbiansche Abwandlung von Mensch-Ärgere-Dich-Nicht) spielen wollen. Auf jedenfall musste irgendwas gemacht werden, Bogotá war besichtigt und die Langeweile saß uns in den Knochen. Da trat Alcira, meine Gastma mit DER Idee auf den Plan: Puente Boyacá. Klang gut, war ein historischer Ort mit einer Brücke an der die entscheidende Unabhängigkeitsschlacht der Kolumbianer gegen die Spanier stattfand und wurde im Reiseführer hoch angepriesen. Super Idee! Nichts wie hin! Wann fahren wir los? Um 3!!     &#8230;. Wir fuhren um 5.<br />
Da in einem normalen Auto eigentlich nur 5 Leute Platz finden wir aber zu 8 waren, mussten Naty, Daniel und Ich zwangsläufig in den Kofferraum ausweichen, der mit Kissen ausgestattet sogar recht gemütlich wurde. Und so ging es dann auf die Autobahn Richtung Puente Boyacá. 110 km sollten es sein, was weder Ich noch meine Eltern geahnt hatten, und da ich erfahrungsgemäß von der selbst erhobenen Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h meines Gastvaters José wusste, schwante mir böses. Auf kolumbianischen Autobahnen darf man maximal 80 km/h fahren und das ist schon nicht viel. Da darf man gar nicht erst erwähnen, dass man in Deutschland theoretisch (wenn auch nur streckenweise) so schnell fahren kann wie der Schlitten eben zulässt &#8211; das übersteigt jegliche Vorstellungskraft ihrerseits.</p>
<p>Draußen wurde es dunkel, die Hoffnung dieses monumentale Denkmal bei Tageslicht zu sehen schwand dahin, aber es wurde langsam kuschlig warm, während es draußen spürbar kälter wurde. Die beschlagenen Scheiben waren ein unverkennbares Zeichen dafür. Da das ja bekanntlich die Sicht des Fahrers einschränkt musste man also was dagegen tun. Und schon griff José zum &#8211; nein, nicht zum Gebläse sondern zur Fensterkurbel!!! Zack, Fenster runter, Problem gelöst.<br />
Nach 2 Minuten wurde es merklich kühler im Auto. Meine Gastmutter schien das gewusst zu haben, packte Schal und Handschuhe aus und drehte aus Solidarität zum Mann auch noch das Fenster runter. Wunderbar. Kolumbianischer Pragmatismus. Das Cockpit ist perfekt ausgerüstet und der Rest der Besatzung holt sich den Tod.<br />
Kolumbianer können Auto fahren, und wie. Aber was für Knöpfe sie da am Armaturenbrett haben wissen sie nicht.</p>
<p>Zum Glück war die Fahrt nach 3 Stunden vorbei. Von der Straße fuhren wir auf den Parkplatz und hatten einen perfekten Blick hinab in eine Kuhle an dessen tiefstem Punkt eine kleine winzige Brücke zu erkennen war, umgeben von aber und abermillionen Lichterketten und leuchtender Weihnachtsdekoration. Mit dem Strom hätte man ein 3000-Einwohner-Dorf erleuchten können. Ganz unwillkürlich habe ich mich an amerikanische Weihnachtsfilme erinnert gefühlt&#8230;</p>
<div id="attachment_339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a rel="attachment wp-att-339" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000279/"><img class="size-large wp-image-339" title="P1000279" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000279.jpg?w=1024&#038;h=768" alt="" width="1024" height="768" /></a><p class="wp-caption-text">Suchbild. Wo ist die Brücke?</p></div>
<p><strong>Silvester</strong></p>
<p>Der 31.Dezember 2010 war ein lang geplanter Abend seitens meiner Gasteltern. Da mein Gastvater früher bei der Polizei gearbeitet hat und es dort bis zum Coronel geschafft hat ist er Mitglied im Polizeiclub. Clubs sind generell eine tolle Sache. Man ist unter Gleichgesonnenen, man hat Zugang zu den besten Sportanlagen, Wellnessbereichen, Hotels etc. Der Polizeiclub hat allerdings neben all diesen Dingen auf dem selben Areal das strategische Hauptquartier der Polizei von wo aus die Einsätze und Ermittlungen gegen die FARC geleitet werden, die Villen für die Generäle und zu guter letzt wohnt dort Ex-Präsident Uribe.</p>
<p>Dort fand auch diesesmal der Neujahrball statt und meine Gasteltern haben uns alle eingeladen an diesem Galaessen teilzunehmen.<br />
Selbstverständlich verbrachten wir Frauen den Tag im Friseursalon um dem Anlass entsprechend auszusehen. Hier kann man sich für einen Spottpreis eine Komplettrenovierung gönnen: Mani und Pediküre für gerade mal 5€, komplett Entfehrung sämtlicher Körperbehaarung (auch nochmal ein Thema das einen Artikel wert wäre) für 11€. Wer sich die Haare zurecht machen lassen will geht einfach mit frisch gewaschenen zum Friseur und kommt fertig gestylt wieder raus. Glatt oder Lockig, Hochsteckfrisur oder einfach ein paar Stähnchen zurecht gezupft, 5€ . Ein Paradies für jede Frau, dass Jule meine neue  deutsche Arbeitskollegin auch schon entdeckt hat. Von ihr dürfte ich aber noch nicht erzählen, denn sie war zu dem Zeitpunkt noch in Deutschland. Aber auch davon später.</p>
<p>Aufs Äußerste herausgeputzt fuhren wir dann zum Polizeiclub und warteten auf den Einlaß in den Saal während meine Gasteltern sich schon mal damit amüsierten andere bekannte Gesichter zu begrüßen und unbekannte Gesichter taxierend zu mustern.</p>
<div id="attachment_348" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-348" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000355/"><img class="size-medium wp-image-348" title="P1000355" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000355.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Eltern mit José in der Eingangshalle</p></div>
<p>Der Saal war zum Bersten mit Tischen gefüllt, eine kleine Tanzfläche befand sich ganz vorne am Eingang und eine Band spielte als wir alle reinliefen. Und das war wirklich wie eine Modeschau. &#8222;Schau mal das ist der General So-und-So mit seiner Frau&#8220;,  &#8222;Mensch das ist die Tochter vom Coronel XY?&#8220;, &#8222;Oh. Dieses Keid hätte sie besser nicht tragen sollen&#8220; &#8230; Auch Kolumbianer sind Lästermäuler, cierto Naty? :D</p>
<p><a rel="attachment wp-att-349" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000301/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-349" title="P1000301" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000301.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Als Essen wurde uns eine köstliche Zusammenstellung aus Schweinshaxen, Fischfilet, Krabbensalat und Putenbrust serviert. Eine interessante Kombination aber eine sehr willkommen Abwechslung bei dem alltäglichen Speiseplan.</p>
<div id="attachment_352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-352" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000308/"><img class="size-medium wp-image-352" title="P1000308" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000308.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Silvesteressen</p></div>
<p>Nachdem sich dann alle die Bäuche vollgeschlagen hatten, legte die Band wieder Tanzmusik auf und es hieß raufs aufs Parkett und das Tanzbein schwingen!!</p>
<div id="attachment_353" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-353" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000309/"><img class="size-medium wp-image-353" title="P1000309" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000309.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">die volle Tanzfläche</p></div>
<p><a rel="attachment wp-att-354" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000314/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-354" title="P1000314" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000314.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Und so verging die Zeit wie im Fluge, wir hatten einen Mord Spaß auf der Tanzfläche und alles war begeistert von den gar nicht so steifen Bewegungen der &#8222;Europäer&#8220;, die ja unter Latinos den Ruf schlechter Tänzer weghaben und allenfalls zum Marschieren dienen aber niemals die Hüften schwingen können. Alles nur Vorurteile!! schreit da der kleine Europäer in einem drin. Aber an denen ist ja immer ein Fünkchen Wahrheit dran&#8230;<br />
Und plötzlich gibt der Sänger bekannt, dass es nur noch 10 Minuten bis Silvester sind!</p>
<div id="attachment_355" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-355" href="http://horvia.wordpress.com/2011/02/18/reisebericht-teil-1-elterlicher-besuch-und-bogota/p1000327/"><img class="size-medium wp-image-355" title="P1000327" src="http://horvia.files.wordpress.com/2011/02/p1000327.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">3..2..1.. NEUJAHR!!!! </p></div>
<p>Der Countdown wird freudig in den Saal geschrieen, und dann ist es schon Neujahr. Das Jahr 2011 beginnt.  Wir stoßen an, gratulieren uns, wünschen uns nur das Beste fürs neue Jahr und essen nach kolumbianischer Tradition die 12 Trauben, jede einzelne steht für einen Wunsch.<br />
Frohes neues Jahr und fröhliche Wurzelvergrößerung!<br />
Gell Nikolai, verstosch mi :D</p>
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		<title>Tag mit Freunden</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 06:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem unser Midstay-Camp vorbei war und alle wieder nach Hause fuhren kamen die drei Deutschen aus Cucúta Mara, Lina und Hannes und Paul aus Baranquilla uns noch ein paar Tage in Bogotá besuchen. Da sie ja schon die weite Anreise zum Camp hinter sich hatten, bot sich ihnen der kleine Abstecher an. Passend zu Weihnachten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=280&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unser Midstay-Camp vorbei war und alle wieder nach Hause fuhren kamen die drei Deutschen aus Cucúta Mara, Lina und Hannes und Paul aus Baranquilla uns noch ein paar Tage in Bogotá besuchen. Da sie ja schon die weite Anreise zum Camp hinter sich hatten, bot sich ihnen der kleine Abstecher an.<br />
Passend zu Weihnachten wurde eine Schlittschuhlaufbahn eröffnet, die wir alle gemeinsam mit unserer filigranen Laufkunst beglücken wollten, nicht ganz ohne die Absicht uns an den vermutlich unbeholfenen Kolumbianern zu erfreuen. Leider wurde daraus dann nichts. Die lange Warteschlange, die in Neonfarben leuchtenden Sturzhelme, der Kauf von 5 Nestlé Produkten als Eintritt und zu guter letzt die halb unter Wasser stehende Laufbahn hatten uns die Lust genommen. Also haben wir uns doch wieder für das touristen typische Programm entschieden: Sightseeing.<br />
Wir liefen den gesamten Tag durch die Stadt um festzustellen dass der Torre de Colpatria, von dem man eine wunderschöne Aussicht über Bogotá hat, geschlossen war, besuchten die Altstadt auch Candelaria genannt und landeten schliesslich im Museo Nacional. Nachdem wir dort den gesamten Mittag verbracht hatten merkten wir dass perfektes Wetter ware um auf den Montserrate hochzufahren und Bogotá doch noch von oben zu sehen. Da es schon ziemlich spät war mussten wir uns beeilen noch bei Tageslicht hochzukommen. Somit konnten wir aber den spektakulären Sonnenuntergang und das Eintauchen der Stadt in die Dunkelheit betrachten.  Ein wahrliches Erlebnis…</p>
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		<title>Midstay</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 05:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach unseren ersten 3 Monaten stand letztes Wochenende das sogenannte Midstay von AFS auf dem Programm, was eigentlich erst nach 6 Monaten standfinden sollte und somit eigentlich einen anderen Namen erhalten müsste. Aber natürlich beschwert sich keiner darüber, wenn man nach so kurzer Zeit die deutsche Bande wieder trifft und sich dabei auch noch von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=246&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unseren ersten 3 Monaten stand letztes Wochenende das sogenannte Midstay von AFS auf dem Programm, was eigentlich erst nach 6 Monaten standfinden sollte und somit eigentlich einen anderen Namen erhalten müsste. Aber natürlich beschwert sich keiner darüber, wenn man nach so kurzer Zeit die deutsche Bande wieder trifft und sich dabei auch noch von der Arbeit schleichen kann.<br />
Leider wurde die Gruppe auf zwei Camps verteilt und so trafen sich die Leute aus Bogotá und grösserer Umgebung mit denen aus Cúcuta und Baranquilla in Mesitas del Colegio (frei übersetzt: Schultischchen). Fragwürdig wer sich wohl diesen Namen für ein kleines unscheinbares Dorf auf 990m ü.M. ausgedacht hat.  Dafür ist das Klima angenehm tropisch warm  und eine willkommene Abwechslung zum Wetter in Bogotá.<br />
Wir kamen in einem kleinen Hotel unter ganz für uns alleine und natürlich mit Pool. Die Aussicht vom Balkon war allerdings das bestechenste an diesem Ort:</p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_249" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-249" href="http://horvia.wordpress.com/2010/12/19/midstay/dsc06206-1/"><img class="size-full wp-image-249" title="DSC06206 (1)" src="http://horvia.files.wordpress.com/2010/12/dsc06206-1.jpg?w=590&#038;h=152" alt="" width="590" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Blick ins Tal</p></div>
<div class="mceTemp">In einem Hotel hatten wir dann 4 Tage Zeit uns über unsere Projekte, Gastfamilien und Umgebung und den damit verbunden Schwierigkeiten zu unterhalten. Neben den ernsthaften Gesprächen und der ein oder anderen gedanklichen Auseinandersetzung mit den Problemlösungen gab es aber auch abwechslungsreiches Programm: Ein Grillabend, spontaner Tanzunterricht, schwimmen im Pool (für solche die keine Badesachen dabei hatten wurde kurzer Prozess gemacht und einfach hineingeschmissen) und uns aufgetragen ein Theaterstück, ein Lied und einen Tanz über Kolumbien zu erfinden &#8211; natürlich mal wieder nur zur allgemeinen Belustigung.<br />
So ging dann doch der ein oder andere glücklich und mit neuer Energie nach dem Camp wieder nach Hause. Schade nur, dass es diesmal 8 Monate dauert bis wir wieder alle vereint sind, und dann zu einem traurigen Anlass. Aber noch haben wir einiges vor uns. Also ran ans geniessen und erleben!</div>
<div class="mceTemp"><a href="http://horvia.wordpress.com/2010/12/19/midstay/#gallery-4-slideshow">Anklicken um </a></div>
</div>
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		<item>
		<title>Adrenalin</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 01:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annegehrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Was stellt man so an einem Wochenende an? Lange ausschlafen, spät frühstücken, Fehrnseh schauen, ein Buch lesen, im Internet surfen, sich mit Freunden treffen, im Haushalt helfen? Oder einfach mal was ganz verrücktes machen? Fünf Leute trafen sich also früh morgens um gemeinsam in einem Jeep an den vier Autostunden entfehrnten Represa del Guavio zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=horvia.wordpress.com&amp;blog=14955262&amp;post=226&amp;subd=horvia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was stellt man so an einem Wochenende an? Lange ausschlafen, spät frühstücken, Fehrnseh schauen, ein Buch lesen, im Internet surfen, sich mit Freunden treffen, im Haushalt helfen? Oder einfach mal was ganz verrücktes machen?<br />
Fünf Leute trafen sich also früh morgens um gemeinsam in einem Jeep an den vier Autostunden entfehrnten Represa del Guavio zu fahren um sich etwas zu erfüllen was sie schon immer einmal gereizt hat : Bungee Jumping.<br />
Die Idee kam wärend eines Mittagessen im Roten Kreuz mit einer Freundin auf,  da wir das Bungee-Jumping-Video einer anderen Freundin gesehen hatten.  So wurde also alles geplant, ein Wochende gesucht, weitere Freunde schlossen sich an und dann war es soweit: am 28. Dezember sollten wir von einer über eine Schlucht führende Brücke springen.<br />
Der Weg dorthin war etwas beschwerlich, neben riesen Schlaglöchern in der Strasse und Schotterpisten hatten wir in den höheren Lagen Nebel und weiter unten Regengüsse. Ganz zu schweigen natürlich von den Nerven die an uns zerrten. Angekommen, hat dann glücklicherweise die Sonne geschienen und es war angenehm warm.  Kaum hatten wir unsere Unterschrift unter die Einverständniserklärung gesetzt, wurden wir auch schon angegurtet und ab gings aufs Trittbrett. Mein Plan den anderen erstmal zuschauen, ob das Seil denn nun auch wirklich hält, war damit zunichte. Hopp hopp Mädels, nicht lange nachdenken sonst springt ihr da nie runter. Glücklicherweise konnten wir dann doch unseren einzigen männliche Begleiter dazu bringen als erster zu springen. Und kaum stand er wieder oben auf der Brücke war ich an der Reihe. Rauf aufs Trittbrettchen, kurzer Schock, denn mit einem Geländer vor der Brust sah der Abgrund ja noch ganz freundlich aus, letzte Anweisungen erhalten und&#8230;. uno, dos, tres, BUNGEE!!!!!!!!</p>
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